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Möglichkeiten zur Fertilitätsprotektion

Folgende Maßnahmen stehen zur Verfügung:

Konventionelle In vitro Fertilisation / ICSI

ICSI
Konventionelle

Kann die zytotoxische Therapie um 3-5 Wochen verschoben werden, so wird nach einer Hormonstimulation eine konventionelle In vitro Fertilisation (IVF) oder eine ICSI und eine Kryokonservierung der fertilisierten Oozyten durchgeführt. Wenn die Patientin keinen festen Partner hat können auch unfertilisierte Eizellen in flüssigem Stickstoff kryokonserviert (Vitrifikation) werden.

Kryokonservierung von Ovargewebe

Kryokonservierung von Ovargewebe
Entnahme und Kryokonservierung von Ovarialgewebe

Ein Ovar oder ein Teil des Ovars kann laparoskopisch entnommen und eingefroren (kryokonserviert) werden. Während der operative Eingriff an unserer Klinik erfolgt, wird die Kryokonservierung in einer spezialisierten Gewebebank der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Universitätsfrauenklinik Bonn (Prof. Dr. med. Hans van der Ven, PD. Dr. med. Markus Montag) durchgeführt. Das Gewebe kann dann später in das verbliebene Ovar re-transplantiert werden, um eine spontane Schwanger-schaft zu ermöglichen oder eine IVF-Behandlung durchzuführen. Mit dieser Methode gibt es bisher international einige erste Schwangerschaften, dennoch ist dieser Ansatz derzeit noch als experimentell einzustufen. Weitere Details sind am besten im persönlichen Gespräch zu klären.

Medikamentöse Ovarprotektion - GnRH-Analoga

Medikamentöse Ovarprotektion
Medikamentöse Ovarprotektion

GnRH-Analoga versetzen die Patientin in die Wechseljahre und stellen die Ovarien ruhig, Dadurch kann die Schädigung der Ovarien durch die Chemotherapie reduziert werden.

Nach abgeschlossener onkologischer Therapie:

Beurteilung der Ovarfunktion und Beratung zu Chancen und Risiken einer angestrebten Schwangerschaft Betreuung von Risikoschwangerschaften