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Stimulationstherapie

Bei hormonelle Störungen kann zur Eizellreifung eine medikamentöse Therapie (Stimulationstherapie) nötig sein. Wichtig sind während der Stimulation Zykluskontrollen um die Medikamentendosis an den individuellen Bedarf anzupassen. Im Durchschnitt sind 2-3 Kontrollen pro Zyklus erforderlich, welche am morgen zwischen 8°° und 10°° Uhr stattfinden.

Um bei einer künstlichen Befruchtung eine möglichst hohe Schwangerschaftsrate zu erzielen, ist es sinnvoll, mehrere Eizellen zu befruchten. Unter einer Stimulationstherapie reifen mehrere Follikel und damit mehrere Eizellen heran. Das Schema für die Hormonstimulation (Protokoll) wird von den Ärzten der Hormonsprechstunde festgelegt und genau dokumentiert. Aus diesem Protokoll ist ersichtlich, an welchem Zyklustag die Blut- und Ultraschalluntersuchungen durchgeführt werden müssen. An Hand der Untersuchungsergebnisse lässt sich der Zeitpunkt der Follikelpunktion (Eizellgewinnung) exakt festlegen.