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Kosten und Leistungsansprüche

Die Kosten für Untersuchungen zur Ursache Ihrer Kinderlosigkeit werden von den gesetzlichen Krankenkassen ausnahmslos übernommen. Die Behandlung der ungewollten Kinderlosigkeit wird hingegen nur eingeschränkt übernommen. Seit dem 15. Februar 2006 sind neue Richtlinien über ärztliche Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung (51,2 kB) (Gemeinsamer Bundesausschuss) gültig.

Seit dem 01.01.2004 werden von den gesetzlichen Krankenkassen 50 % der Kosten für reproduktionsmedizinische Maßnahmen nur unter bestimmten Vorraussetzungen übernommen:

  • nach Eheschließung und
  • beide Ehepartner das 25. Lebensjahr vollendet haben und
  • die Frau das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten hat und
  • der Mann das 50. Lebensjahr noch nicht überschritten hat.

Für Privatpatienten sind die Regelungen unterschiedlich (je nachdem, welcher Partner wie versichert ist). Manchmal werden alle, ein anderes Mal gar keine Kosten übernommen. Patienten, welche die Leistungsvorraussetzungen nicht erfüllen, können die Kinderwunschtherapie auf Selbstzahlerbasis durchführen lassen.

Die Kosten setzten sich aus den ärztlichen Leistungen, aus der Laborleistung und den Medikamenten zusammen. Je nach Medikamentenbedarf variieren die Kosten erheblich.