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Vorgehensweise bei der In Vitro Fertilisation (IVF)

IVF

Die durch die Punktion gewonnenen Eizellen werden im IVF-Labor unter dem Mikroskop identifiziert. Die Eizellen werden nun ca. 4 Stunden im Brutschrank zur Endausreifung kultiviert und dann mit dem Sperma des Ehemanns, welches zwischenzeitlich präpariert wurde, in einem speziell für die IVF entwickelten Schälchen zusammengegeben. Die Vereinigung von Eizelle und Spermium (Fertilisation) findet somit außerhalb des Körpers (in vitro) statt. Es schließt sich eine weitere Kultivierung über Nacht an und nach ca. 16-20 Stunden kann durch eine Beurteilung der Eizelle festgestellt werden, ob sie regulär befruchtet wurde (2-Vorkern-Stadium). Wiederum weitere 24 Stunden später hat sich die befruchtete Eizelle in mehrere Zellen (sog. Blastomere) geteilt, und erst ab diesem Entwicklungsstadium spricht man von einem Embryo. In dieser Phase der Entwicklung (2-5 Tage nach Punktion) erfolgt der Embryotransfer.