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Durchführung des Embryotransfer (ET)

Ca. 24-96 Stunden nach festgestellter Befruchtung, also 48-120 Stunden nach Follikelpunktion, erfolgt entsprechend unserem deutschen Embryonenschutzgesetz die Übertragung von maximal drei Embryonen in die Gebärmutter. Dies geschieht mit einem speziellen, sehr dünnen Plastik-Schlauch (Kunststoff-Katheter), in dessen Spitze die Embryonen aufgenommen werden. Der mit den Embryonen beladene Katheter wird nun über die Scheide durch den Gebärmutterhalskanal eingeführt und die Embryonen in die Gebärmutterhöhle (Uterus) platziert. Der Transfer der Embryonen ist ein ungefährlicher und kurzer Eingriff (eine Narkose ist dafür nicht notwendig) ähnlich einer normalen gynäkologischen Untersuchung.

Im Anschluss an den Embryotransfer erfolgt über mindestens 2 Wochen die Gabe von Gelbkörperhormon zur Unterstützung der Einnistung. Nach ca. 15 Tagen nach der Follikelpunktion kann ein Schwangerschaftstest durchgeführt und das weitere Vorgehen besprochen werden.