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Zertifikat Endometriosezentrum

Endoskopie- und Endometriosezentrum

Naht Myometrium

Die moderne, schonende und präzise Laparoskopie oder auch „Schlüssellochchirurgie“ hat das chirurgische Vorgehen, gerade im Bereich der Frauenheilkunde, maßgeblich innerhalb der letzten 20 Jahre positiv verändert. Wo früher große Bauchschnitte zur sicheren Operation notwendig waren, ist heutzutage nahezu bei jeder Indikation in unserem Fachgebiet das laparoskopische Vorgehen möglich. Die Vorteile für Patientinnen umfassen nicht nur weniger Narben, auch innerhalb des Bauches, sondern weniger Schmerzmittelverbrauch, schnellere Mobilisation und Genesung und somit verkürzte Krankenhausaufenthalte. Zur optimierten Darstellung des Operationsgebietes auf Monitoren verfügt die Frauenklinik über ein neuartiges 3D-System. Gleichzeitig wurde auch das Instrumentarium auf den neuesten Stand gebracht.

Endometriose ist ein komplexes Krankheitsbild, meist bei jungen Frauen, und kann mit chronischen Unterbauchschmerzen und oder ungewollter Kinderlosigkeit vergesellschaftet sein. Für die Diagnose und adäquate Therapie ist eine Gewebesicherung maßgeblich. Sowohl einfachere Maßnahmen als auch hochkomplexe Eingriffe werden in der Frauenklinik mit dem Ziel der Therapie von Schmerzsymptomen und der Verbesserung des Schwangerschaftseintretens durchgeführt. Auch stellt die medikamentöse Therapie oder im Falle von Kinderwunsch spezialisierte Stimulationstherapie einen Fokus der Arbeit an der UFK dar. Über die eigens eingerichtete Endometriosesprechstunde an der UFK Würzburg erfolgt die Betreuung von Endometriosepatientinnen in allen Aspekten ihrer Erkrankung, auch bei der Versorgung dieser Erkrankung notwendige Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen wie Chirurgie, Urologie oder Schmerzklinik wird hier koordiniert.

Die zwischenzeitlich erfolgte Zertifizierung unseres Endometriosezentrums durch die Endometriosevereinigung Deutschland  bestätigt die hohe Qualität der Diagnostik und Behandlung von Endometriosepatientinnen an unserer Klinik.

Bei der Betreuung von Patientinnen, die an Endometriose leiden, haben wir auch gute Kontake zu Selbsthilfegruppen geknüpft, die wir Ihnen hier wärmstens an Herz legen wollen:

Knoten innerhalb der Gebärmutter, sogenannte Myome, treten bei fast jeder zweiten Frau auf. Sofern diese Symptome machen, wie beispielsweise übermäßige Blutungen oder Druckgefühl im Bauch, stellt die Operation eine wichtige Behandlungsoption dar. Ob ein Ausschälen der Myome mit Rekonstruktion der Gebärmutter, oder aber eine Gebärmutterentfernung durchgeführt wird, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Beide operativen Prozeduren werden in der Frauenklinik auch laparoskopisch durchgeführt.

Krebsleiden erfordern fast immer ein chirurgisches Management. Gerade onkologische Erkrankungen der Gebärmutter, wie beispielsweise das Cervixkarzinom oder Endometriumkarzinom können in geübter Hand mit hervorragenden Ergebnissen laparoskopisch therapiert werden. Neben den üblichen Vorteilen der laparoskopischen Chirurgie wirken sich auch Faktoren wie geringere Schwächung des Immunsystems durch weniger Trauma und eine möglicherweise zeitnahe Durchführung zusätzlicher Therapien, beispielsweise Chemotherapie, positiv für Patientinnen aus.


Heutzutage stellen laparoskopische Behandlungsverfahren in der operativen Frauenheilkunde den Standard dar. Wir freuen uns, dass wir Ihnen als Patientinnen dieses Operationsverfahren uneingeschränkt anbieten können.

Terminvereinbarung

  • Terminvergabe für Sprechstunde „Endometriose/minimal-invasive Chirurgie“: 0931 201 25295 (über gyn. Poliklinik)
  • eMail-Kontakt: Endometriose@ukw.de