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Frauenklinik und Poliklinik
Josef-Schneider-Str. 4, Haus C15
D-97080 Würzburg

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Logo Zertifiziertes Gynäkologisches Krebszentrum
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Die Frauenklinik heute

Rundumversorgung

Ultraschall

Als Krankenhaus der Maximalversorgung bietet die Frauenklinik ein breites Spektrum verschiedenster Behandlungsmöglichkeiten. Diese Vielfalt ist die Gewähr dafür, dass die Patientinnen rundum gut versorgt werden.

In der Frauenklinik beginnt das Leben in der Kinderwunschsprechstunde, zum Beispiel mit der Vereinigung von Eizelle und Samenzelle außerhalb des Mutterleibs bei der so genannten In-vitro-Fertilisation (IVF). Auch zahlreiche andere Methoden können helfen, den Kinderwunsch zu erfüllen. Die Behandlung befasst sich mit der Abklärung der ungewollten Kinderlosigkeit der Frau (zum Beispiel Zyklusdiagnostik, Hormonanalyse, Eileiterprüfungen) und allen Methoden der Paarbehandlung.

Schwangerengynmastik

Die Betreuung der Schwangeren erfolgt in der Schwangerenambulanz. Manchmal ist auch eine eingehende Ultraschalluntersuchung notwendig, die sehr oft die Eltern beruhigen kann. Sollten sich in Einzelfällen Auffälligkeiten zeigen, können Frauenärzte und Kinderärzte rechtzeitig eventuell notwendige Maßnahmen mit den Eltern besprechen.

Kommen Kinder vor dem errechneten Termin zur Welt, so werden die Frühgeborenen zusammen mit den Eltern direkt vor Ort durch die Kinderärzte umsorgt und beraten. Durch die 24-Stunden-Besetzung der neonatologischen Intensivstation, die Tür an Tür zum Kreißsaal liegt, ist eine Rundumversorgung gewährleistet.

Babytreffen

Im Gegensatz zum landesweiten Trend des Geburtenrückgangs nehmen in der Frauenklinik die Geburten zu. Dies ist auch eine Folge der engen Zusammenarbeit zwischen Frauenklinik und Kinderklinik im Rahmen des Mutter-Kind-Zentrums.

Ärzte und Hebammen der Frauenklinik wollen mit menschlicher Zuwendung und Kompetenz dazu beitragen, dass vor und während der Geburt größtmögliche Sicherheit und ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen herrscht.

Die Frauenklinik ist ein Zentrum für Brusterkrankungen im Raum Unterfranken. Darüber hinaus ist Würzburg neben München der einzige Standort in Bayern, der an dem bundesweiten Verbundprojekt "Familiärer Brust- und Eierstockskrebs" beteiligt ist. Jährlich werden über 300 Frauen mit Brustkrebs nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen behandelt. Dabei ist das permanente Gespräch zwischen den verschiedenen Einrichtungen (Radiologie mit Mamma-Diagnostik, Strahlentherapie, Nuklearmedizin, Pathologie etc.) von großer Wichtigkeit, da jede Patientin ihre eigene Geschichte hat und entsprechend individuell betreut werden muss. Manchmal ergeben sich dabei aufwändige Telefonkonferenzen und erfordern auch Geduld bei den betroffenen Frauen, bis alle Befunde vorliegen.

Ärzte im OP

 

In der operativen Gynäkologie hat sich der gute Ruf der Frauenklinik in den letzten Jahren durch ständig steigende Operationszahlen gefestigt. Hier hat sich ein Paradigmenwechsel vollzogen: War früher die Frauenklinik eher strahlentherapeutisch ausgerichtet, so steht heute die operative Tätigkeit im Vordergrund.

 

OP

Das Ziel in der operativen Gynäkologie ist einerseits, den Eingriff für die Patientin so schonend wie möglich zu gestalten, andererseits bei Tumoren diese möglichst im Gesunden zu entfernen. So kann oft durch die Kombination endoskopischer und konventioneller Verfahren ein Bauchschnitt-vermeidender Eingriff durchgeführt werden, der die Patientin wieder früh "auf die Beine" bringt. Bei bösartigen Geschwülsten im Bauchraum muss aber so radikalwie möglich vorgegangen werden, damit alle Tumorreste entfernt werden. Hier ist auch manchmal die Mithilfe der Chirurgen notwendig. Die Frauenklinik freut sich in diesen Fällen immer wieder über die sehr gute Zusammenarbeit mit der Chirurgischen Universitätsklinik, letztlich zum Wohle der Patientinnen.

OP

Manche Krankheiten lassen sich nur durch Bestrahlung behandeln. Auch hier ist die Frauenklinik in der für die Patientin vorteilhaften Situation, dass sich eine Dependance der Klinik für Strahlentherapie im Untergeschoss der Frauenklinik befindet. Diese traditionell gewachsenen Strukturen haben sich bewährt und fördern das Prinzip der kurzen Wege.

Team Chemoambulanz

Viele bösartige Erkrankungen sind heute durch eine Chemotherapie heilbar, oder das Leben kann zumindest deutlich verlängert werden. Zum großen Teil kann diese Behandlung ambulant in der Chemo-Ambulanz der Frauenklinik durchgeführt werden. Durch die Gabe entsprechender Begleitmedikamente hat die Chemotherapie heute ihren Schrecken verloren.

Frauen mit einem fortgeschrittenen Tumorleiden haben oft Angst vor starken Schmerzen. Von der in der Frauenklinik untergebrachten Schmerzambulanz, die von erfahrenen Anästhesisten geleitet wird, können die betreuenden Ärzte oft zusätzlichen Rat einholen, um die Schmerzen der Patientin zu lindern.

So schließt sich der Kreis. In der Frauenklinik ist die gesamte Lebensspanne präsent. Gerade dieses Spektrum macht die Arbeit in der UFK so interessant.